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 „Arvid Christoph Dorn

ist für mich einer

    der führenden

   europäischen

       Kontrabassisten."

Wolfgang Güttler

Vita

Vita

Der im thüringischen Jena geborene Kontrabassist Arvid Christoph Dorn begann als 7jähriger mit dem Cellospiel, entdeckte seine musikalische Leidenschaft jedoch erst im Alter von 19 Jahren beim Jazzen in verschiedenen lokalen Bands.

 

1994 begann er das klassische Studium bei Prof. Horst-Dieter Wenkel an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar. Es folgten zahlreiche Meisterklassen für Solo- und Kammermusik u. a. mit Wolfgang Boettcher, Thomas Brandis, Michinori Bunya und Wen-Sinn Yang sowie die Mitgliedschaft in der Jungen Deutschen Philharmonie. Das künstlerische Diplom erwarb er 1998 und 2002 das Konzertdiplom.

Der mehrfache Stipendiat – unter anderem bei Villa Musica, der Oscar und Vera Ritter-Stiftung Hamburg und dem PE-Förderkreis Mannheim; ist Preisträger des Deutschen Hochschulwettbewerbs 1999, war Mitglied des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin und des Radio-Sinfonieorchester Stuttgart und ist seit 2016 im SWR-Symphonieorchester tätig.

Mit dem 1. Preis beim Concours International de Contrebasse de Capbreton „Eduard Nanny“ 2001 in Frankreich konnte er sich als Solist von internationalem Rang auszeichnen.

Als Solist gastierte Arvid Christoph Dorn in Deutschland unter anderem bei Villa Musica und dem Schönberger Musiksommer, in Italien, den Niederlanden, Frankreich und der Schweiz. Das ZDF engagierte Dorn als Solist im Komponistenporträt „Nino Rota: ‚Un maestro della musica‘“, einer Produktion für den Sender 3SAT mit Ricardo Muti und Katharina Thalbach.

Mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart bespielte er die wichtigen großen Musikpodien Europas und Asiens und gewann mehrfach Preise der Deutschen Schallplattenkritik und den Cannes Classical Award.

2018 brachte er das Kontrabasskonzert von Gian Carlo Menotti mit der Jungen Süddeutschen Philharmonie Esslingen zur europäischen Erstaufführung.

Arvid Christoph Dorn ist ebenso ein begeisterter Kammermusiker, für die er besonders Werke mit eigenständiger Kontrabassstimme recherchiert, zur Aufführung und Aufnahme bringt. So z. B. die Barytonoktette von Joseph Haydn zum Haydnjahr 2009 oder die Sextette von Joachim N. Eggert zu dessen 200. Todesjahr 2013, beide vom SWR produziert und gesendet.

Er musiziert und musizierte mit Silke Aichhorn, Charlotte Balzereit, Boris Faust, Gaby Pas van Riet, Sebastian Manz, Gustav Rivinius, Thomas Steinhöfel, Gunter Teuffel, Philippe Tondre, Stephanie Winker, Anna Zassimova und vielen anderen.

 

Außerdem widmete er sich in den letzten Jahren im Zusammenhang mit der Restauration von alten italienischen Streichinstrumenten dem Geigen- und Bogenbau.

 

Arvid Christoph Dorn war von 2011 bis 2016 Dozent der Orchesterakademie des Radio-Sinfonieorchester und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.